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Opening Thursday, 03 September 2015, 6 pm
Exhibition 04 September – 03 October 2015

DAAB SALON, Maastrichter Str. 53, Köln

Die Galeristen Sebastian Brandl (Köln) und Rupert Pfab (Düsseldorf) zeigen im DAAB SALON eine Gruppenausstellung mit Arbeiten von Timo Behn, Julia Bünnagel, Frauke Dannert und Jens Schubert. Die intermediale Schau umfasst Bilder, Objekte, Collage und Drucke, in denen im Zuge des künstlerischen Ausdrucks eine Auseinandersetzung mit der euklidischen Geometrie und deren Dynamik stattfindet. Die inhaltliche Gemeinsamkeit ermöglicht wiederum eine Korrespondenz zwischen den künstlerischen Positionen, so dass sich die Gesamtschau dem Betrachter als eine Gesamtkomposition präsentiert.

So zeigen die geometrisch-abstrakten Bilder von Timo Behn (*1973 in Jena) durch die Hervorhebung des Linearen eine konstruktivistische, architektonische Form. Bedingt durch die perspektivische Wirkung von hellen und dunklen, kalten und warmen Farben, werden die Formen zu virtuellen Raumfragmenten. Es kommt zu einem beständigen Kippen, Zurückweichen und Vorwärtsdrängen einzelner Teile. Verstärkt wird diese Tendenz durch die vielseitige Materialwahl. Der Künstler verarbeitet neben Öl, Acryl und Lack auch Bitumen, Stoffe, Holz, Fotos und andere Materialien zu atmosphärisch dichten Bildern.
Julia Bünnagels (*1977 in Haan) raumbezogene Objekte erscheinen wie Fragmente und Modelle einer utopischen Architektur. In ihren dreidimensionalen Arbeiten aus Aluminium, Holz und MDF entwickelt sie Möglichkeitsräume, modulare Systeme, die sich den Grundformen Linie, Fläche, Volumen als Grundbausteine bemächtigen. Das Modulare der einzelnen Bestandteile weckt nicht nur die Vision von einer stets möglichen räumlichen Erweiterung, sondern transportiert zudem eine zeitliche Komponente von Veränderung und Dynamik.

Die Collagen auf Papier und Aluminium von Frauke Dannert (*1979 in Herdecke) thematisieren den Stadtraum und seine Architektur als ästhetisches, historisches und sozial gewachsenes Gefüge. Dabei greift die Künstlerin auf gesammeltes Bildmaterial zurück, zerlegt die Architektur in ihre Einzelteile und fügt sie zu neuen Kompositionen zusammen. Die fantasievollen Anordnungen pendeln zwischen utopischer Städteplanung, surrealistischer Architektur und verspieltem Ornament.

Jens Schubert (* 1983 in Schwarzenberg) untersucht in seinen Linol- und Digitaldrucken die historische Wandlung von Symbolen und Mustern. In seinen seriell angelegten Werken dechiffriert er die Formensprache aus Computerspielen, Fantasy-Welten, Comics, Street Art, Wissenschaft, Natur und antiker Mythologie. Wie Puzzleteile werden farbige Symbole oder kantige Farbflächen zueinander arrangiert und scharfe Schablonen zu kontrastreichen Ornamenten angeordnet.

 

 

 

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